Exkurs: TrailRunner

Analog zu SportTracks unter Windows ist TrailRunner eine von einem Drittanbieter für OS X angebotene Alternative zum Garmin Training Center bzw. zu Garmin Connect. Im Gegensatz zu SportTracks ist TrailRunner allerdings nicht wirklich kostenlos – es handelt sich um sogenannte Mindware, d. h. der Programmierer fordert von jedem, der sein Werk regelmäßig nutzt, eine „freiwillige Spende“ (so formuliert es jedenfalls der Entwickler). Wie freiwillig der Charakter der Spende tatsächlich ist, zeigt sich allerdings recht schnell: Ab dem zweiten Aufruf des Programms erscheint beim Start ein Dialogfenster, das den Nutzer „sanft“ nötig, einen der Höhe nach vorgegebenen „Spendenbetrag“ per PayPal an den Autor abzuführen.

Vom Funktionsumfang her reicht TrailRunner nicht an SportTracks heran, für den Hausgebrauch reicht die angebotene Funktionalität aber auf jeden Fall aus. Aufgezeichnete Tracks bzw. Trainings lassen sich ansehen, auswerten und natürlich auch planen. Zusätzlich stellt das Programm in der Kartenansicht rudimentäre Routenplanungsoptionen zur Verfügung, mit deren Hilfe man Tracks erstellen und zur späteren Nutzung exportieren kann. Weiterhin bringt das Programm eine direkte Schnittstelle zu GPSies mit, d. h. man kann dort hinterlegte Tracks direkt in TrailRunner aufrufen und weiterverwenden. Dieses Feature ist bisher einmalig, jedenfalls so weit ich weiß. Zusätzlich lassen sich – Apple-spezifisch – NanoMaps auf iPods überspielen und über einen .mac-Account Trainings als Weblog-Einträge veröffentlichen.

Wie im letzten Absatz sanft angedeutet, muss man bei TrailRunner allerdings eine maßgebliche Einschränkung in Kauf nehmen: Das Programm verfügt über keine eigene, direkte Schnittstelle zum Edge 705. Der Import von aufgezeichneten Tracks erfolgt über das Garmin Training Center oder das wiederum von einem Dritten erstellte Programm LoadMyTracks (das gesondert erworben werden muss / soll – Donationware). Der direkte Export erstellter Tracks und Routen auf den Edge 705 ist ebenfalls nur unter Rückgriff auf LoadMyTracks möglich, auf Dateiebene ist der Export nur als .gpx oder .kml (Google Earth-Format) möglich. Dies ist bedauerlich, da zur Erstellung von .tcx-Dateien somit auf zusätzliche Software zurückgegriffen werden muss.

Den recht hohen Erwartungen, die ich aufgrund einiger Reviews an TrailRunner hatte, konnte das Programm leider nicht gerecht werden. Ähnlich wie bei SportTracks stört mich die unnötig komplizierte, wenig intuitive Bedienung, die insbesondere den Import von aufgezeichneten Daten und deren Zuordnung zu einzelnen Sportarten unnötig zeitaufwändig werden lässt. Dies ließe sich ja noch verschmerzen, die Performanceprobleme, die das Programm hat, sind allerdings keinesfalls akzeptabel. Das Nachladen von Kartendaten dauert ewig und drei Tage und nachdem man Tracks bearbeitet oder manipuliert hat, verabschiedet sich TrailRunner in 90% der Fälle für einige Minuten in die Neuberechnungsphase, bis das Programm wieder bedient werden kann.

Ich hatte beim Testen von TrailRunner definitiv keinen Spaß. Das mag durchaus an mir liegen, aber es ist mir schlichtweg zu blöd, erst stundenlang nach Fehlern suchen zu müssen, bis ich ein vernünftiges Arbeitsergebnis bekomme. Aus diesem Grund werde ich meine Erklärungen kurz halten und das Programm anschließend in den Papierkorb entsorgen. Wer TrailRunner toll findet und das Programm nutzen möchte, wendet sich mit allen über diesen Artikel hinausgehenden Fragen deswegen bitte direkt an den Programmierer – schließlich hat man sich dieses Recht durch die „Spende“ ja auch redlich erkauft.😉

Bevor es losgehen kann, müssen wir TrailRunner natürlich erst einmal installieren. Da das Programm keine Installationsroutine mitbringt, ziehen wir das Programmsymbol nach dem Mounten des .dmg-Images einfach in unseren Programme-Ordner – fertig. Anschließend starten wir TrailRunner lokal auf unserem Mac (nicht vom .dmg-Image!) und sehen folgenden Bildschirm:

Startbildschirm von TrailRunner

Startbildschirm von TrailRunner

Zunächst nehmen wir jetzt über TrailRunner / Einstellungen (die Menüleiste lasse ich in den Screenshots weg, sofern sie nicht wirklich zum Verständnis gebraucht wird) die Grundeinstellungen des Programms vor. Da ich zu faul bin, alles im Detail zu beschreiben,😉 lasse ich Bilder sprechen und gebe nur dort zusätzliche Erläuterungen, wo diese notwendig sind:

Einstellungen / Allgemein

Einstellungen / Allgemein

Unter Persönlich tragen wir, wie bereits vom Garmin Training Center bekannt, unsere persönlichen Rahmendaten ein. Wichtig an dieser Stelle ist aber, dass wir das vorgesehene Trainingstagebuch Mein Tagebuch durch weitere Tagebücher für verschiedene Sportarten ergänzen bzw. ersetzen. Sonst ist es nicht möglich, hochgeladene Aufzeichnung bestimmten Sportarten zuzuordnen! Diese Lösung ist – wie wir später sehen werden – leider nicht sonderlich clever umgesetzt…😦 Gemäß der Profileinstellungen im Edge müssen wir jetzt also ein Tagebuch für Laufen, eines für Radfahren und eines für Sonstiges einrichten:

Einstellungen / Persönlich

Einstellungen / Persönlich

Bei den weiteren Einstellungen übergehe ich die NanoMaps für iPod, weil ich mich nicht mit ihnen befasst habe, und setze voraus, dass wir das Garmin Training Center (und nicht LoadMyTracks) als Schnittstelle zum Edge verwenden möchten:

Einstellungen / Synchronisieren

Einstellungen / Synchronisieren

Einstellungen / Dienste

Einstellungen / Dienste

Einstellungen / Erweitert

Einstellungen / Erweitert

Durch die Wahl der Optionen unter Einstellungen / Dienste und Einstellungen / Erweitert legen wir fest, dass hybrides Kartenmaterial benutzt werden soll und schaffen die Voraussetzung für die möglichst einfache Überarbeitung der – beim Edge 705 leider oft wenig korrekten – Höhendaten unserer Aufzeichnungen.

Nun schließen wir den Edge 705 an unseren Mac an und warten analog zur Vorgehensweise unter Windows, bis OS X beide Wechseldatenträger erkannt hat. Der Edge selbst wird unter dem Namen GARMIN erkannt, die eingelegte microSD-Karte als NO NAME. Danach klicken wir in der Symbolleiste von TrailRunner auf das Icon Streckenverläufe und Trainingsdaten vom GPS-Gerät importieren. Es handelt sich dabei um das Symbol, das aussieht wie eine kleine Pulsuhr mit einem ausgehenden Pfeil – nicht um das Nike SportKit-Symbol!😉

TrailRunner startet das Garmin Training Center in einem gesonderten Fenster, das automatisch einen kompletten Abgleich (es werden also nicht nur aufzeichnete Tracks übernommen, sondern auch angelegte Strecken und Trainingsprogramme) mit dem angeschlossenen Edge vornimmt. Nachdem dies erledigt ist, schließen wir das Garmin Training Center manuell und klicken im linken Bereich des TrailRunner-Fensters, der mit Routen importieren betitelt ist, auf Weiter. Wie der aufmerksame Leser feststellt, haben wir es übrigens erneut mit einem Bruch in der Notation zu tun: Natürlich importieren wir keine Routen, sondern aufgezeichnete Tracks… Aber gut, wieso konsequent und richtig, wenn es auch verwirrend geht?😉

In der nun folgenden Ansicht stellt TrailRunner alle im Garmin Training Center erfassten Tracks dar, inklusive Karten- und Datenvorschau im linken Teil des Programmfensters. Alle Tracks, die wir importieren möchten, markieren wir nun mit einem Häkchen und setzen die Routenverlauf Import Optionen auf Eingliedern, an Rundenpunkten auftrennen. Diese Auswahl stellt sicher, dass während der Aufzeichnung entstandene Überlappungen von GPS-Koordinaten bereinigt werden, allerdings nur pro Runde. Sonst würden wir uns nämlich unsere Runden zerschießen und nach dem Import feststellen, dass uns ein ganz wesentlicher Teil der Aufzeichnung fehlt – wenn man Runden aufgezeichnet hat, kommt es ja i. d. R. gewollt dazu, dass man eine GPS-Koordinate mehrfach passiert.

Weiterhin achten wir darauf, dass die Option Tagebucheintrag hinzufügen nicht ausgewählt ist. Wählen wir diese Option aus, ordnet TrailRunner die Aufzeichnung beim Export immer dem gerade aktiven Tagebuch (z. B. Laufen) zu. Dies ist leider extrem kontraproduktiv, wenn man gleichzeitig Aufzeichnungen verschiedener Aktivitätsarten (z. B. 3x Laufen, 4x Radfahren) importieren möchte. Die Zuordnung muss dann nämlich nachträglich korrigiert werden, was a) unnötige Doppelarbeit nach sich zieht und b) leider nicht ganz trivial ist. Außerdem wissen bzw. sehen wir im Importdialog noch nicht einmal, welches Tagebuch eigentlich momentan aktiv ist! Ich denke, dass langsam deutlich wird, wieso ich mich nicht wirklich für das Programm erwärmen kann…😛

Wenn wir alle Optionen richtig gesetzt haben, sollte der Bildschirm in etwa wie folgt aussehen. Ich habe den Mustertrack, den wir ja schon mehrfach verwendet haben, als einzigen zu importierenden Track markiert. Alle weiteren Einträge stammen von anderen Aufzeichnungen, der Leser möchte sie sich einfach wegdenken:

Importdialog

Importdialog

Nun klicken wir auf Importieren und erfreuen uns an folgender Darstellung, in der ich die ehemals als 24 bezeichnete Aufzeichnung bereits in Mustertrack umbenannt habe (hierzu einfach die Bezeichnung anklicken):

Importierte Aufzeichnung

Importierte Aufzeichnung

Wie wir bemerken, ist kein Luftbild zu sehen, es werden nur die Straßenverläufe angezeigt. Dies liegt daran, dass TrailRunner den Maßstab der Karte automatisch an den darzustellenden Track anpasst und in meinem Fall für diesen Maßstab eben keine Luftbilder vorliegen. Ändert man den Zoomfaktor, wird die Straßenkarte natürlich durch die entsprechenden Luftbilder ersetzt, einen gesonderten Screenshot spare ich mir ausnahmsweise.

Als nächstes wollen wir, wie eingangs erwähnt und durch die Vorauswahl geeigneter Optionen sichergestellt, die Höhenangaben unseres Tracks bereinigen. Im linken Teil des Programmfensters sehen wir oben die Liste Routen, in der alle importierten Tracks aufgelistet werden, in der Liste darunter werden die einzelnen Runden bzw. alle Wegpunkte, denen Navigationsanweisungen zugeordnet sind, dargestellt. Letzteren lassen sich übrigens auch Namen (Spalte Orte) zuweisen! Direkt unter dieser Übersicht befinden sich drei Schaltflächen, von denen wir die äußerst rechts, Strecken Editor, anklicken. Es öffnet sich ein weiteres Fenster, dass alle Wegpunkte des Tracks in einer gesonderten Liste darstellt:

Liste der Wegpunkte

Liste der Wegpunkte

Wir klicken nun einen beliebigen Wegpunkt in der Liste an, drücken Cmd-A, um alle zu markieren, und wählen anschließend aus dem Drop-Down-Feld Bearbeiten den Menüeintrag Höhendaten laden aus. TrailRunner beginnt nun, die Höhendaten eines jeden Wegpunkts anhand der GPS-Koordinaten zu ermitteln und korrigiert, wo nötig, die aufgezeichneten Werte.

Abhängig von der Anzahl der aufgezeichneten Wegpunkte kann dies natürlich ein bisschen dauern. Bei mir ist es bei längeren Aufzeichnungen zudem so, dass sich das Programm nach erfolgter Korrektur teilweise minutenlang nicht rührt, sondern permanent irgendetwas neu berechnet. Grundsätzlich neigt TrailRunner leider dazu, nach jeder Anpassung oder Optionsänderung in den „Rechenmodus“ umzuschalten, der das Programm unter Umständen völlig lahm legt: Ein weiterer Effekt, der den Spaß doch etwas trübt.

Nachdem die Höhendaten korrigiert wurden, klicken wir auf den Button Routenbeschreibung (die mittlere der schon erwähnten drei Schaltflächen). Erneut öffnet sich ein zusätzliches Fenster, in dem wir den aufgezeichneten Track anhand von Navigationsanweisungen virtuell abfahren können. Die Kartendarstellung im Hauptfenster passt sich übrigens in Echtzeit an.

Nachdem wir nun den Track, den TrailRunner konsequent als Route bezeichnet, importiert und bereinigt haben, wollen wir ihn dem passenden Tagebuch hinzufügen. Hierzu wechseln wir über das Button Tagebuch, das sich in der Symbolleiste befindet, in die Tagebuchansicht und wählen dort über das Drop-Down-Feld Tagebücher, das sich unten links im Fenster befindet, das gewünschte Tagebuch – also Radfahren – aus. Anschließend klicken wir auf das Symbol Einstellungen (sieht aus wie ein Zahnrad) und wählen in der aufklappenden Liste Neuer Eintrag für ausgewählte Route. TrailRunner fügt nun alle im Hauptfenster des Programms markierten „Routen“ dem aktiven Tagebuch hinzu.

Leider konnte ich TrailRunner nicht dazu bewegen, mir ein Diagramm zu erstellen bzw. anzuzeigen. Damit wurde es mir wirklich zu viel und ich habe das Programm dahin verbannt, wo es meiner Meinung nach am besten aufgehoben ist: Nämlich in /dev/null!😀 Insofern werde ich TrailRunner zukünftig keine Zeit mehr widmen und es auch in anderen Teilen des Blogs (Routenplanung, Trainingsplanung) nicht wieder behandeln.

  1. 11. März 2016 um 13:14

    Wem das mit dem Zusammenklicken der Routen im TrailRunnerX zu kompliziert ist, der kann auch gerne mal die Demo vom TrailRunner mini laden. Da hat sich in den letzen 8 Jahren einiges getan🙂

  2. Simon
    25. August 2010 um 23:27

    Hallo, ich hoffe hier kann mir geholfen werden.
    Hab gestern den Trailrunner runter geladen ( hier http://trailrunnerx.com/german.html ) und das “ Einstellungs“ Fenster sieht ganz anders aus als hier im Blog.
    Ich kann weder unter “ allgemein “ einstellen ob ich km/h oder min/km angezeigt haben will, es gibt die kategorie “ Dienste “ auch nicht.

    Ansonsten schönes Programm😉

    Danke

    • Simon
      26. August 2010 um 11:21

      okay problem gelöst. Hatte vergessen unter „persönlich “ Rennrad als Tagebuch form einzustellen

  3. 20. März 2009 um 18:13

    Hallo Steffen,
    danke für den ausführlichen Bericht und die offene Kritik zum TrailRunner. Google war so nett, mich auf den Artikel zu stoßen. Jedenfalls möchte ich nur darauf hinweisen dass ich den TrailRunner so nebenher als Hobby entwickle, also hier kein professioneller Anbieter am Werk ist. Aber dafür höre ich zu und kann für das kommende Release folgendes versprechen:

    http://homepage.mac.com/berbie/TrailRunner/blog

    „Import von aufgezeichneten Daten und deren Zuordnung zu einzelnen Sportarten“
    Im neuen Release kann man zu jedem importierten Training auswählen, in welches Tagebuch es eingetragen werden soll. Zudem sieht man auch, was für eine Art Training es war (insofern man das in der Uhr eingestellt hatte).

    „TrailRunner verabschiedet sich in 90% der Fälle für einige Minuten in die Neuberechnungsphase“
    Auch hier habe ich einiges verbessert und bleibe am Ball.

    „Weiterhin achten wir darauf, dass die Option Tagebucheintrag hinzufügen nicht ausgewählt ist.“
    Das Problem ist mit dem obigen neuen Feature draussen. Man kann nun einen neuen Eintrag direkt einem Tagebuch zuweisen und auch später noch im Tagebuch einen Eintrage „verschieben“. Dazu blendet man in der Tabelle die optionale Spalte „Tagebuch“ ein und wählt dann aus.

    „Track, den TrailRunner konsequent als Route bezeichnet“
    Hier liegt ein Missverständnis vor. Ein „Track“ ist im Deutschen ein Streckenabschnitt. Und eine Route kann aus mehreren aufeinanderfolgenden Streckenabschnitten bestehen. Die dem TrailRunner zugrunde liegende Idee ist, dass man ein Netzwerk von Strecken aufbaut und innerhalb dieses Netzwerkes Routen plant. Importiert man ein aufgezeichnetes Training, das Kursinformationen beinhaltet, kann der TrailRunner über die Option „Streckenabschnitte eingliedern“ das Streckennetz automatisch erweitern. Streckenabschnitte, die schon im Netzwerk drin sind, werden dann erkannt und eventuell ersetzt bzw. neue Streckenabschnitte ergänzt.

    Diese Funktion ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Programmen, die eine Sammlung von Aufzeichnungen verwalten. Im TrailRunner versuche ich beides abzudecken, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig bei der Routenplanung und dem Streckennetz. Das ist natürlich ein Feature primär für Läufer. Radfahrer fallen bei 20 km mehr nicht unbedingt gleich vom Rad, Läufer gehen mit Distanzen schon etwas vorsichtiger um und wollen dennoch nicht immer die gleiche Runde laufen.

    Viel Spaß beim Training.
    – berbie.

    • Steffen
      21. März 2009 um 11:36

      Hi berbie,

      das ist ja nett, dass Du Dich zu Wort meldest.🙂 Ich hatte halt so meine Probleme mit TrailRunner, finde es aber toll, dass Du die Kritik aufnimmst und über Verbesserungen grübelst. Dass ein Programm, dass privat und nebenbei entwickelt wird, selten so ausgereift ist wie ein professionelles Produkt, ist klar. Was die Notation Track vs. Route angeht: Ich habe mich an der Lesart von Garmin orientiert, weil die Kommentare zum Blog zeigen, dass die Verwirrung in diesem Bereich leider groß ist. Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass Garmin selbst von der Notation des GPS-Standards abweicht (leider). Schön wäre es einfach, wenn die Nomenklatur einheitlich wäre, sonst sind viele User einfach überfordert.

      Viele Grüße

      Steffen

  4. ragetty
    17. November 2008 um 22:32

    ich denke, die richtige stärke von TR wurde hier nicht erwähnt bzw. untersucht – das program ist eh‘ fürs erstellen von tracks, und fürs track management bzw. deren vernetzung geeignet, nicht als ersatz für z.b. ascent oder sporttracks. mit TR kann man für selbst ausgewählte gegende tracknetze erstellen, aus einem haufen unterschiedlichen aufzeichnungen kann man neue routen zusammenklicken oder z.b. eine transalp planen.
    ja, die lernkurve ist steil, die sportanalyse bescheiden und die handhabung nicht optimal – als zusätzliches, komplementäres werkzeug für die handhabung gps dateien am Mac aber unerlässlich …

    ragetty

  5. 24. September 2008 um 09:02

    Danke Steffen für diesen Bericht, er bestätigt meinen Eindruck, dass das alles entweder kompliziert ist (es braucht vielfach mehrere Programme bis zum Ziel) oder die Materie „GPS“ als solches ein Ingenieur Studium voraussetzt.

    Nachdem meine Frau und ich seit zwei Wochen einen Forerunner405 und einen Edge705 besitzen kann ich mein Gerätchen erst soweit bedienen, dass ich während dem Biken eine aktuelle Karte bei mir habe. Auch einer selber erstellten Strecke kann ich nachfahren.
    Aber die Möglichkeiten und Einstellungen des Edge habe ich bei weitem noch nicht alle ausgelotet. Ich finde die Bedienung in vielen Punkten nicht intuitiv genug (ist halt kein iPod, spielt aber auch keine Musik😉

    Dass die Geräte mit einem Mac zusammenarbeiten, macht die Sache auch nicht einfacher; aber immerhin gehört Garmin zu jenen Herstelern die überhaupt das Mac OSX unterstützen!

    Die Möglichkeiten die sich mit den beiden Geräten bieten sind jedenfalls beeindruckend.

    ueli

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