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Weltneuheit zur Eurobike: Garmin Edge 800

26. August 2010 76 Kommentare

Der Garmin Edge 500 und Garmin Edge 605/705 bekommen einen großen Bruder.

Garmin hat heute offiziell den Edge 800 angekündigt. Laut Garmin ist der Edge 800 der erste „reinrassige“ GPS-Radcomputer mit Touchscreen.

Kurz

  • der Edge 800 soll alles können, was man heute von einem modernen GPS-Gerät erwarten kann – einschließlich Routing
  • er wiegt unter 100 Gramm!
  • das Gerät ist so klein und kompakt, dass es auch an einem aerodynamischen Rennrad nicht stört
  • die Bedienung erfolgt über Touchscreen
  • Garmin verzichtet dennoch nicht auf die gewohnten Start/Stop- und Reset-Tasten
  • die Ablesbarkeit der jüngsten Generation von Garmin Touchscreen-Displays ist praktisch gleich wie mit den bekannt hellen und brillanten konventionellen Displays

In Deutschland wird der neue Edge 800 voraussichtlich ab Mitte Oktober in drei verschiedenen Ausführungen erhältlich sein:

  • Schwarz-Weiß + 2 Lenkerhalterungen (unverb. VK: 399,– €)
  • Schwarz-Blau + 2 Lenkerhalterungen + Textil-Herzfrequenzgurt + Geschwindigkeits-/Trittfrequenzsensor (unverb. VK: 479,– €)
  • Schwarz-Blau + 2 Lenkerhalterungen + Textil-Herzfrequenzgurt + Geschwindigkeits-/Trittfrequenzsensor + Karte „City Navigator Europa“ auf SD-Karte (unverb. VK: 529,– €)

Technische Daten

  • Unterstützt sowohl Vektor- als auch Rasterkarten (inkl. Custom Maps)
  • PC-Verbindung über schnellen USB-Anschluss
  • Auswertung mit Garmin Training Center (offline), Basecamp (offline), http://connect.garmin.com (online) sowie weitere Online-Trainingsportale (Trainingstagebuch.org)
  • Barometrischer Höhenmesser und elektronischer Kompass
  • Speicher für bis zu 2.000 Runden
  • Speicher erweiterbar mit microSD-Speicherkarten (bis 8 GB)
  • ANT+ kompatibel (hohe Störsicherheit und geringer Energiebedarf)
    • drahtloser Datentransfer von Gerät zu Gerät
    • drahtlos erweiterbar mit Leistungsmesssystemen (z.B. von SRM, CycleOps, Quarq)
  • FirstBeatTM-Technologie: Genaue Kalorienverbrauchsberechnung unter Berücksichtigung der Herzfrequenzvariabilität
  • HotfixTM-Technologie: sehr schnelle Standortbestimmung
  • Akkulaufzeit (fest verbaut): je nach Benutzung bis zu 15 Stunden
  • Gewicht: 95 Gramm
  • Gerätemaße: 5,1 x 10,9 x 2,5 cm
  • Displayauflösung (2,6 Zoll): 176 x 220 Pixel

Bilder


Siehe auch:

https://buy.garmin.com/shop/shop.do?cID=160&pID=69043&ra=true#specsTab

http://www.bikeradar.com/news/article/garmin-edge-800-first-ride-review-27494

Update:

Super Testbericht unter:

http://www.dcrainmaker.com/2010/08/garmin-edge-800-in-depth-first-look.html

Update: Abgleich Datenfelder Edge vs. Handbuch

Unser Bodenseemann Franz-Josef hat seinen Abgleich der Datenfelder, die auf dem Edge ausgewählt werden können, und dem Handbuch aktualisiert. Die neue Fassung des PDF-Dokuments kann über meine iDisk bezogen werden.

Besten Dank an Franz-Josef!

Import ins Trainingstagebuch

22. Juli 2009 Kommentare aus

TrainingstagebuchEs gibt mehrere Möglichkeiten seine Trainingseinheiten vom Garmin Edge zu laden und zu dokumentieren. Dazu gehören natürlich die Programme Garmin Training Center, SportTracks und TrailRunner. Es gibt aber auch mehrere Möglichkeiten sein Training online zu dokumentieren, um somit von (fast) überall einen schnellen Zugriff darauf zu haben. Dazu gehören unter anderem die Internet-Portale Garmin Connect und Trainingstagebuch.org. Das letztere wird hier etwas genauer beschrieben.

Artikel: Import ins Trainingstagebuch »

Der 705 im 30-Stunden-Dauereinsatz

15. Juli 2009 15 Kommentare

Der Akku des 705ers reicht etwa 15 Stunden. Was also machen, wenn man länger unterwegs ist, aber auf Routenführung nicht verzichten möchte?

Diese Frage stellte sich mir vor dem Schweizer Radmarathon über 600km. Ich fand folgende Lösung, die sich nun auch in der Praxis bewährt hat: Ich habe ein batteriegepuffertes Ladegerät (Zzing) mitgeführt, das der 705er als USB-Stromzufuhr akzeptiert.

Zzing - USB Lädegerät

Zzing - USB Lädegerät

Etwa 14 Stunden fuhr ich über den internen Akku des 705ers, dann schloss ich über das (Garmin-)USB-Kabel das Zzing an. Das zuvor geladene Zzing versorgte den 705er weitere 12 Stunden ohne Probleme. Dann war das Zzing leer, aber der 705er hatte sich inzwischen (trotz Betrieb) soweit wieder geladen, dass er die restlichen 4 Stunden auch überstand und sogar am Ziel noch etwas Reserve hatte.

Und bei mehr als 30 Stunden? Das Zzing kann über einen Nabendynamo aufgeladen werden. Licht und Zzing werden parallel angeschlossen, können allerdings nicht gemeinsam betrieben werden. Also bei Lichtfahrt kann das Zzing nicht geladen werden. Wenn das Zzing geladen wird, ist der zusätzliche Kraftaufwand spürbar, aber nicht so hoch wie bei Lichtbetrieb. Das mitgelieferte Ladekabel reicht vom Nabendynamo bis in die Satteltasche.

Konstruktion: Das Zzing war in der Satteltasche untergebracht. Das (Garmin-)USB-Kabel war mit Kabelbindern am Oberrohr fixiert, der USB-Anschluss in der Satteltasche und der Mini-USB-Anschluss vorn an einem der Bowdenzüge fixiert. Ich habe das 705er am Vorbau ganz nach vorn schieben müssen, um während der Fahrt den Mini-USB anschließen zu können. Den Mini-USB-Anschluss habe ich im Nicht-Betrieb mit einem Schrumpfschlauch gegen Spritzwasser und Dreck geschützt.

Vielen Dank an Martin Huber für diesen interessanten Gastbeitrag!

© Image-Copyrights Ronald Schoen, Zzing.de

Herzlich Willkommen

25. Juli 2008 2 Kommentare

…auf meinem Blog zum Garmin Edge 705!

Diese Seite soll den Nutzern des Edge eine Hilfestellung sein, da das Handbuch – leider – mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet. Jedenfalls ging es mir so und die zahlreichen Postings, die man in den bekannten Foren im Internet finden kann, lassen darauf schließen, dass ich mit meinen Verständnisschwierigkeiten nicht alleine bin. 😉

Neben den auftretenden Fragestellungen zur Einstellung und zur Bedienung des Geräts bzw. zum Einsatz beim Radfahren und Joggen möchte ich mich vor allem mit dem Thema Routen- und Trainingsplanung beschäftigen. In diesem Zusammenhang soll insbesondere auf den Einsatz verschiedener Softwarelösungen und die Möglichkeiten der webbasierten Routenplanung eingegangen werden. Und last but not least wird auch das Thema Geo-Imaging angeschnitten werden.

Der Aufbau des Blogs wird chronologisch sein, d. h. ich werde mich an der üblichen Schrittfolge „auspacken – einstecken – geht nicht“ orientieren. Schließlich dürften die meisten anderen Besitzer des Edge auch so vorgehen und dabei auf die gleichen oder ähnliche Schwierigkeiten stoßen wie ich…

Da die einzelnen Postings aus diesem Grunde inhaltlich aufeinander aufbauen, möchte ich dringend empfehlen, der vorgegebenen Struktur des Blogs zu folgen und mit der Einführung zu beginnen. So ist sichergestellt, dass keine wesentliche Information auf der Strecke bleibt – was dem Gesamtverständnis nicht sonderlich zuträglich wäre. Alternativ dazu können einzelne Themenkomplexe aber natürlich auch direkt angesprungen bzw. über die Suchfunktion stichwortbezogen recherchiert werden.

Kommentare, Hinweise und Korrekturen nehme ich gerne entgegen. Achja: Da ich das Rad nicht zweimal erfinden möchte, habe ich teilweise auf bereits im Web verfügbare Informationen zurückgegriffen. Wo ich zu dreist „geklaut“ habe, findet sich aber stets ein Verweis auf die Quelle bzw. den Autor.

Nun bleibt mir nur noch, viel Spaß beim Lesen zu wünschen. Ich hoffe, dass der eine oder andere von diesem Blog profitiert – in diesem Fall freue ich mich über positive Kommentare.

Beste Grüße,

Steffen